Dem Tier werden verschiedene pflanzliche Substanzen zur freien Auswahl angeboten, wie zum Beispiel

  • Ätherische Öle
  • CO2 Extrakte       
  • Mazerate
  • Hydrolate
  • Algen
  • Verschiedene Tonerden
  • Getrocknete Kräuter u.v.a. 

diese wurden speziell aufgrund der Beschwerden des Tieres ausgewählt. Sie stehen  zur freien Verfügung und werden nach und nach angeboten. Den Abstand zu den Substanzen kann das Tier selbst bestimmen.  Die Aufnahme erfolgt oral, durch Inhalation oder das Tier zeigt an, wo es gegebenenfalls auf die Haut direkt aufgetragen werden soll. Die Beschwerden können physischer oder psychischer Natur sein. Verhaltensauffälligkeiten haben häufig physische Ursachen. Wenn also der Organismus gestärkt wird und körperliches Unwohlsein reduziert oder behoben wird, verschwinden Verhaltensauffälligkeiten nicht selten von alleine. Wie bei uns Menschen eben auch. Haben wir irgendwo Schmerzen und fühlen uns unwohl, so sind auch wir viel leichter reizbar und weniger stresstolerant. Genauso ist es bei unseren Hunden.

 

Die genaue und sehr sorgfältige Beobachtung des Tieres, ist hierbei der Schlüssel während der Behandlung. Anhand der Reaktionen wie Gähnen, Blinzeln, Hinlegen, tranceähnlicher Blick und anderes, kann ich herausfinden ob das angebotene Mittel benötigt wird oder nicht.

     

Bestimmung der Auftragsstelle durch Seitenwechsel

 

Da in der Regel die sekundären Pflanzenstoffe bitter schmecken, werden sie wirklich nur aufgenommen, wenn sie benötigt werden. Das interessante dabei ist, dass sie für das Tier eben sehr angenehm schmecken, solange die Substanz benötigt wird. Ist die Dosis erreicht, verändert sich der Geschmack wieder in bitter und das Tier beendet die Aufnahme.

 

Allerdings liegt der Schlüssel zum Erfolg der Methode darin, das Tier selbst bestimmen zu lassen. Zwei Tiere können bei gleichen Beschwerden unterschiedliche Mittel wählen. Jedes Tier ist ein Individuum, mit einem eigenen genetischen, biochemischen Profil und spezieller psychischer  Veranlagung.Somit  ist die Selbstmedikation sehr individuell.

 

„Let you animal lead“ ist die Kernaussage von Caroline Ingraham bei der Arbeit mit den Pflanzensubstanzen. Nur das Tier selbst weiß, was die richtige Substanz ist, in welcher Form es aufgenommen wird und wie hoch die benötigte Dosis ist. Es muss sehr achtsam mit den Substanzen gearbeitet werden. 

Als kleines Beispiel hat sich meine Calluna nach einem Insektenstich in die Pfote, regelrecht auf Deutsches Kamillenöl gestürzt und mehrere Tropfen äth. Öl pur vom Finger geleckt. Die Schwellung ging sehr schnell zurück und Calluna hatte später kein Interesse mehr,   das erneut angebotene Öl aufzulecken oder nur dran zu schnuppern.

Angewandte Zoopharmakognosie ist auf alle Tierarten anwendbar. Caroline hat unzähligen Tieren auf der ganzen Welt geholfen, oft in Situationen in denen sie bereits aufgegeben waren.

Angewandte Zoopharmakognosie gibt es auch in der Hundeschule Lechfeld. In der Regel dauert ein Sitzung ca. 1,5 - 2,5 Stunden. Zu den Preisen geht es hier.

Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne anrufen.

 

Mobil 0151 40760521 Festnetz 08232 72566

 

  

 

Fallstudien angewandte Zoopharmakognosie