• ?Schnupperspaziergänge - Jagdspaziergänge was ist das

Du denkst vielleicht schnuppern darf mein Hund doch immer beim Spaziergang. Aber es gibt da einen entscheidenden Unterschied! 

Klar darf der Hunde bei einem Spaziergang schnuppern, aber wie läuft so ein Spaziergang in der Regel ab? Der Hund ist an der Leine oder im Freilauf und im Idealfall auch jederzeit ansprechbar. Der Hund macht sein Ding und wir unser Ding, schauen aufs Handy, hören nebenbei Musik oder hängen unseren Gedanken nach oder quatschen mit der Freundin. Ab und an fliegt dann vielleicht das Bällchen, oder wir üben zur Beschäftigung Kommandos. Wir sind zwar auf dem gleichen Weg, aber richtig zusammen sind wir nicht. 

Bei meinen Schnupperspaziergängen geht es immer ums WIRZiel ist es wirklich zusammen unterwegs zu sein. Wie das geht kann ich dir zeigen. Das  Interesse beim Spaziergang sollte hauptsächlich den Aktivitäten unseres Hundes gelten. Besondere Schnüffelstellen werden zusammen angesehen und bewundert, d.h. man geht in die Hocke oder wendet sich ganz dem Hund zu, schaut gemeinsam, was es da  interessantes zu sehen gibt. Der Hund darf so lange an der Stelle riechen wie er möchte, bis er damit fertig ist und sich selbst davon lösen kann.  

 

 

  

Fundstücke begutachten wir zusammen. Wenn ich etwas interessantes sehe, was mein Hund nicht bemerkt hat, zeige ich es ihm. Zusammen auf Entdeckungsreise gehen verbindet und macht unglaublich viel Spaß. Die Freude und Begeisterung beim Hundefreund zu spüren ist einfach wunderschön.

 

 

 

Pausen, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten, sind ein unglaublich wichtiger  Bestandteil der Spaziergänge. Es geht hier nicht um Strecke machen, sondern um zusammen die Umgebung erkunden. Unser Geruchsinn ist ja meilenweit dem des Hundes unterlegen. Wir können uns nicht im entferntesten vorstellen, was da so alles auf den Hund einströmt. 

Im Winter, wenn auch wir die Spuren sehen können die Wildtiere hinterlassen haben, bekommen wir eine kleine Ahnung, was da so alles in Feld und Flur unterwegs ist.

In Ruhe zuende schauen dürfen, Gerüche wahrnehmen, gemeinsam beobachten das schafft Vertrauen. Besonders für jagdlich motivierte Hunde sind diese Spaziergänge ein richtiges Abenteuer.

Zur Sicherheit der Wildtiere und Hunde finden diese Spaziergänge überwiegend an einem gut sitzenden Brustgeschirr und einer Schleppleine statt. Das interessante dabei ist, dass wenn man gezielt zusammen mit dem Hund auf eine Art Ersatzjagd geht, der Drang alleine loszujagen weniger wird, denn wenn der Hund uns als verlässlichen Partner sieht, wird er lieber mit uns losziehen als allein. 

Durch gemeinsame Erlebnisse und  gegenseitige Wertschätzung lassen sich auch verschiedene, unter Umständen schwierige Alltagsgegebenheiten leichter meistern, da aufgrund dieser Art Spaziergänge sich Mensch als auch Hund als verlässliche Partner erleben. Es ist immer wieder beeindruckend, welch hohe Bereitschaft Hunde mitbringen sich auf uns Menschen einzulassen.       

Manchmal gibt es viel zu lachen, wenn du in die eifrigen Hundegesichter schaust. Was gibt es schöneres als gemeinsam Abenteuer zu erleben. Solche Spaziergänge sind sehr anstrengend für unsere Hunde. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgiebig schlafen nach dem Spaziergang ist unglaublich wichtig, damit alles verarbeitet werden kann. Die Spaziergänge finden sehr stark in Anlehnung an die Ullihundephilosophie statt.

Mehr dazu gibt es in den unbedingt lesenswerten Büchern von Ulli Reichmann. Sie ist die "Erfinderin" der Ullihunde.at

Du möchtest einen Spaziergang machen ? Dann melde Dich sofort an unter Tel: 0151 40760521 oder über das Kontaktformular.

 

 

 

 

 

 

 

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