Claudia Muxfeldt Zoopharmakognosie &
Hundeschule

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zoopharmakognosie

Mehr Info zur Zoopharma­kognosie

Damit du dir mehr darunter vorstellen kannst, hier ein Blick hinter die Kulissen einer Behandlung.

Deinem Tier werden verschiedene pflanzliche Substanzen zur freien Auswahl angeboten, ausgewählt anhand der Beschwerden, die du im Anamnesefragebogen angegeben hast:

  • Ätherische Öle
  • CO2-Extrakte       
  • Mazerate
  • Hydrolate
  • Algen
  • Verschiedene Tonerden
  • Getrocknete Kräuter u.v.a. 

Die Substanzen stehen zur freien Verfügung und werden nach und nach angeboten, dein Tier bestimmt selbst das Tempo. Die Aufnahme erfolgt oral, durch Inhalation, oder dein Tier zeigt an, wo eine Substanz direkt auf die Haut aufgetragen werden soll. Was hier passiert, wirkt fast wie Magie, ist aber ein biochemischer Vorgang, der sich exakt erklären lässt.

Beschwerden können körperlicher oder seelischer Natur sein. Und Verhaltensauffälligkeiten haben erstaunlich oft eine körperliche Ursache.

Ein kleines Beispiel, aus deinem eigenen Leben: Wenn du Rücken- oder Kopfschmerzen hast, bist du schneller gereizt, schneller genervt, schneller „verhaltensauffällig“ für dein Umfeld. Wird der Schmerz behoben, sei es durch ein Schmerzmittel oder Bewegung an der frischen Luft, bist du wieder du selbst.

Genauso ist es bei Tieren: Werden körperliche Probleme gelöst, verschwinden Verhaltensauffälligkeiten oft wie von Zauberhand.

Übrigens: Was hier für dein Tier gilt, gilt biologisch auch für dich, dazu gleich mehr, am Ende dieser Seite.

In freier Wildbahn fressen Tiere Gräser, Früchte, Wurzeln oder Erden, die gar nicht zu ihrem eigentlichen Nahrungsspektrum gehören, um ihren Organismus gesund und in Balance zu halten. Ein überlebenswichtiges, angeborenes Verhalten, das die Domestikation nicht beeinträchtigt hat.

In den 1980er-Jahren beobachtete Prof. Huffman dieses Verhalten zufällig bei Schimpansen. Und die berühmten Lehmlecken am Amazonas, zu denen unzählige Sittiche und Aras kommen, um Alkaloide aus ihrer Nahrung zu neutralisieren, sind heute weltbekannt. Faszinierend, oder? Dieselbe uralte Intelligenz steckt auch in deinem Hund auf dem Sofa.

Der Schlüssel während einer Behandlung ist die genaue, achtsame Beobachtung deines Tieres. Anhand von Reaktionen wie Gähnen, Blinzeln, Hinlegen oder einem tranceähnlichen Blick erkenne ich, ob eine angebotene Substanz gerade gebraucht wird oder nicht.

Da sekundäre Pflanzenstoffe meist bitter schmecken, nimmt ein Tier sie wirklich nur dann auf, wenn es sie braucht. Das Erstaunliche: Solange die Substanz benötigt wird, schmeckt sie dem Tier angenehm. Ist die passende Dosis erreicht, kippt der Geschmack zurück ins Bittere, und das Tier beendet die Aufnahme von selbst. Ein körpereigenes System, präziser als jede Dosierungsanleitung.

Der Erfolg dieser Methode steht und fällt damit, dass das Tier selbst entscheidet. Zwei Tiere mit denselben Beschwerden können völlig unterschiedliche Mittel wählen, jedes Tier ist ein Individuum mit eigenem genetischem und biochemischem Profil, eigener körperlicher und seelischer Veranlagung. Die Selbstmedikation ist so individuell wie das Tier selbst.

„Let your animal lead“, das ist die Kernaussage von Caroline Ingraham, bei der ich diese Methode erlernt habe. Nur das Tier selbst weiß, welche Substanz die richtige ist, in welcher Form sie aufgenommen werden soll und welche Dosis es braucht. Genau deshalb wird mit größter Achtsamkeit gearbeitet.

Mit angewandter Zoopharmakognosie gibst du deinem Tier eine Stimme. Es kann dir endlich sagen, was es braucht, du musst dich nur von ihm leiten lassen.

Hier kommt der Teil, der die meisten überrascht: Diese Fähigkeit ist nicht auf Hunde, Katzen oder Pferde beschränkt. Du selbst gehörst biologisch zu den Säugetieren, und dieselben Mechanismen, die bei deinem Tier wirken, wirken auch bei dir. Ätherische Öle und pflanzliche Substanzen sind so etwas wie eine Apotheke für Mensch und Tier. Wer einmal erlebt hat, wie klar sein Hund oder seine Katze wählt, fängt oft an, auch bei sich selbst genauer hinzuspüren.

Neugierig geworden?

Das Faszinierendste an angewandter Zoopharmakognosie lässt sich nicht wirklich beschreiben, man muss es erlebt haben. Wenn du wissen willst, was dein Tier dir zu sagen hat, buche dir jetzt einen Termin und erlebe selbst, wie dein Tier die Führung übernimmt.

Angewandte Zoopharmakognosie gibt es in der Hundeschule Lechfeld bei mir zuhause.

Eine Session dauert in der Regel zwischen 1,5 und 2,0 Stunden.

Was kostet eine Session? Grundgebühr 25 € plus 80 €/ Stunde plus ggf. Anfahrt.

Du wohnst zu weit weg? Kein Problem, 1–3-mal im Jahr mache ich eine Rundtour und komme bei dir vorbei. Auch Österreich und die Schweiz fahre ich an. Sichere dir rechtzeitig einen Termin, dann kann ich dich einplanen.

Es sind auch online Sessions über Zoom möglich.  Wie das geht können wir gerne kurz besprechen. 

Hier geht es zur Terminübersicht

Du möchtest mehr darüber erfahren hier geht es zu einen Podcast mit mir.

Du möchtest anderen davon erzählen? Hier gibt es einen Flyer zum Download.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben. Hier geht es zum Kontaktformular..